7Links WLR-360.wps WLAN-Repeater im Test

Inhalt der Lieferung von 7links WLAN-Repeater WLR-360.wps

An Weihnachten lagen sicher wieder zahlreiche Geschenke unter dem Christbaum, die sich mit dem hauseigenen WLAN verbinden sollen und wollen, sei es Lautsprecher, Handys, Tablets oder auch Notebooks. Bei dem einen oder anderen wird es knapp mit der WLAN-Reichweite, sodass der Ruf nach einem WLAN-Repeater laut wird.

Daher haben wir uns den 7Links WLAN-Repeater WLR-360.wps mit Access Point, WPS und 300 MBit/s genauer angesehen. Dieses Gerät wurde uns freundlicherweise von Pearl zur Verfügung gestellt.

Alles drin

Der 7links WLAN-Repeater WLR-360.wps kommt mit allen notwendigen Teilen für die sofortige Inbetriebnahme.

7links WLAN-Repeater

WLAN-Repeater 7Links

Neben dem eigentlichen Produkt befindet sich ein LAN-Kabel sowie die Betriebsanleitung in der Verpackung.

7links WLAN-Repeater WLR-360.wps - Zubehör

7links WLAN-Repeater WLR-360.wps mit notwendigem Zubehör für die schnelle Inbetriebnahme.

Praktisch und schick

Das Design des Repeater ist gelungen, so dass man ihn nicht zwingend in einer Steckerleiste verstecken muss, sondern auch gut sichtbar in einer sichtbare Steckdose verwenden kann.

WLAN-Repeater aus Kunststoff Hochglanz weiss

WLAN-Repeater in einem schicken hochglänzenden Kunststoff

Der WLR-360 kann aber auch direkt mit dem beigefügten LAN-Kabel entweder an einen Router, ADSL-Modem oder auch am PC direkt angeschlossen werden. Je nach gewählter Anbindung, ist der Modus des WLAN-Repeater auszuwählen. Man kann ihn als Access-Point, Router, Repeater, Repeater (WISP), Client oder auch als Client (WISP) betreiben. Was genau die einzelnen Modi sind und welcher der beste für einen selbst ist, kann man ganz gut der  beigefügten  Bedienungsanleitung entnehmen.

WLAN-Repeater WLR-360

7links WLAN-Repeater WLR-360.wps mit beiliegendem LAN-Kabel

Installation nicht ganz trivial

Die beigefügte Bedienungsanleitung sollte man sich in der Tat mal genauer ansehen. Die Installation ging bei unserem Test nicht ganz so flott von der Hand wie wir uns das erhofft hatten. Im Ergebnis lagen die Ursachen für die etwas holprige Inbetriebnahme aber nicht an Unzulänglichkeiten des 7Links WLAN-Repeater, sondern ganz im Gegenteil.

Durch die Fülle am Einsatzmöglichkeiten des Repeater gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Einstellungen und Modi, die bei der Einrichtung zu beachten waren.

Daher können wir auch nochmals darauf hinweisen, dass die vorherige Lektüre der sehr umfangreichen Bedienungsanleitung sehr hilfreich ist. Diese ist erfreulicherweise nicht mit Übersetzung-Robotern unverständlich, sondern gut bebildert und mit einem umfassenden Glossar versehen.

Der 7Links WLR-360 Repeater soll ihn ein bestehendes WLAN-Netz  eingehängt werden, dass mittels einer FRITZ!Box 7490 aufgespannt ist. Eingegeben und konfiguriert wurde alles an einem iPad. Dies hat sich im Nachhinein als nicht besonders komfortabel herausgestellt. Am WLAN-Repeater lag das nicht, es wird sogar eine responsive Benutzeroberfläche angeboten. Vielmehr liegt es grds. an den nicht sonderlich gut für Konfigurationen geeigneten Tablets – Stichwort: Autovervollständigung oder Autokorrektur.

Schritt 1 – WPS-Schnellverbindung

Repeater in die Steckdose und bei der FRITZ!Box unter WLAN > Sicherheit > WPS-Schnellverbindung auf den Button WPS starten drücken.

Hier kamen wir erst beim zweiten Versuch zum Ziel. Diesmal hatten wir, anders als beim ersten Versuch den WPS-Button des WLAN-Repeater etwas länger gedrückt gehalten – ca. 3 sek. – als nur kurz einmal gedrückt. Danach quittierte die FRITZ!Box die erfolgreiche Verbindung.

Schritt 2 – Benutzeroberfläche des WLAN-Repeater aufrufen

Hier folgten wir der Bedienungsanleitung und versuchten über die Eingabe von 192.168.10.1 die Benutzeroberfläche des 7links WLAN-Repeater WLR-360.wps aufzurufen, was uns leider nicht gelungen ist.

Auch über die von der FRITZ!Box vergebenen IP sollte der Zugriff (anfangs) nicht gelingen. Doch als wir das iPad nicht am WLAN der FRITZ!Box sondern den WLAN-Repeater ausgewählt und dort angemeldet hatten – bei uns erschien nun FRITZ!Box-ext als weiterer Access Point in der Auswahl  – hat es geklappt.

WLAN Access Point

Der WLAN-Repeater meldet sich als weiterer Access Point im iPad

Damit sich der DHCP Server des WLAN-Repeater mit der Fritz!box nicht ins Gehege kommen, hatten wir über die Benutzeroberfläche unter LAN-Einstellung von Server auf Client eingestellt. Dies hat dann leider dazu geführt, dass der Zugriff auf die Benutzeroberfläche unter der bisherigen IP nicht mehr möglich war.  Erst über den direkten Anschluss via LAN-Kabel am PC konnte die Konfiguration weitergehen.

Optionen zum WLAN-Repeater vorsichtig verändern

Der  Einstellungen und Optionen sind sorgfältig vorzunehmen. Manchmal ist dann auch der Zugriff auf die UI nicht mehr möglich.

Falls man sich etwas vorkonfiguriert hat, so bleibt immer noch die direkte Verbindung des WLAN-Repeater via LAN-Kabel an den PC. Dann ist der Zugriff über die Standard-IP (192.168.10.1) grundsätzlich möglich.

WLAN-Repeater mit LAN-Buchse für Anschluss des LAN-Kabels.

7Links WLAN-Repeater mit LAN-Anschluss. Für direkten Anschluss am PC, an einen Router oder ADSL-Modem

3. Schritt Modus wählen und los geht’s

Wie bereits oben erwähnt haben wir uns für den „Standard“-Modus des WLAN-Repeater als „Repeater„, nicht als „Repeater (WISP)“ entschieden. dies hat am besten in das von uns gewünschte Nutzungs-Szenario gepasst (Erweiterung eines bestehenden WLAN-Netzes).

Welcher Modus ausgewählt ist, bzw. verändern lässt sich dies in der Benutzeroberfläche unter dem Installations-Wizard.

Modus einstellen wie der wlan-Repeater funktionieren soll

Installations-Wizard mit den verschiedenen Betriebsarten des WLAN-Repeater. Hier kann man jeden Modus einfach einstellen und jederzeit verändern.

Der 7links Repeater lässt sich auch sehr gut über ein Tablet konfigurieren, da die Benutzeroberfläche entsprechend angepasst wird, sobald man mit einem mobilen Endgerät zugreift.

Konfiguration des Repeater auf Tablet

Gut bedienbare UI, auch auf einem Tablet. Dank responsivem Design auch ohne weiteres auf mobilen Endgeräten konfigurierbar

Gute Datenrate ermöglicht flottes Surfen mit dem WLAN-Repeater

Schaut man sich über die Benutzeroberfläche der Fritz!box die Details des 7Link WLR-360.wps einmal an, so zeugen sich sehr erfreuliche Werte bei den Datenraten. Diese lagen nämlich in unserem Test an unterschiedlichen Standorten und bei unterschiedlichen Geräten immer bei rund 260-270 Mbit/s. Das reicht locker zum Surfen aber lässt auch das Streamen der Lieblingsmusik auf die WLAN-Lautsprecher oder der neusten Serie auf den TV ohne weiteres zu.

 

Details zum WLAN-Repeater

Auf der Fritz!box erhält man unter WLAN alle notwendigen Details zum WLAN-Repeater.

Technische und sonstige Daten lt. Anbieter

Der 7Links WLR-360.wps hat viel zu bieten für den sehr guten Preis von regulär 49,90 EUR. Aktuell ist der WLR-360 bei pearl sogar für lediglich 23,90 EUR erhältlich.

  • 2in1: WLAN-Access-Point und WLAN-Repeater mit bis zu 300 MBit/s
  • WLAN-Frequenz: 2,4 GHz
  • Sichere Verbindung per Knopfdruck: WPS-Button an Repeater und PC drücken – fertig!
  • Verbessert Abdeckung und verdoppelt die Reichweite Ihres WLAN-Netzwerkes
  • Unterstützt die gängigen WLAN-Standards: 802.11 b/g/n
  • Voll WiFi-kompatibel zu beliebigen WLAN-Geräten (FRITZ!box und andere)
  • Maximale WLAN-Sicherheit: WPA2, WPA, WEP (128/64), WPS (Push Button Control)
  • Automatische IP-Vergabe über DHCP
  • Signalstärke-Anzeige über LEDs
  • Stromversorgung direkt über 230-V-Steckdose
  • RJ-45-Buchse für Netzwerkanbindung
  • Maße (B x H x T): 56 x 87 x 80 mm, Gewicht: 80 g
  • Inklusive RJ-45-Netzwerkkabel und deutscher Anleitung

 

Fazit

Wir können nach diesem Test nur sagen: Gut gemacht! Der 7Links WLR-360.wps bietet viel für sein Geld. Die Datenraten überzeugen, die Verschlüsselung ist dem aktuellen Standard entsprechend, die WPS-Schnellverbindung erleichtert die Installation. Nur die vielen Betriebs-Modi könnten den Einen oder Anderen etwas verwirren. Hier wäre weniger vielleicht mehr. Aber das ist nun ehrlich jammern auf sehr hohem Niveau.

TN4U-Empfehlung mit 4,6 Sternen.

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Neues Apple Update 10.2 mit vielen Verbesserungen

Wieder bringt Apple eine neue Version von iOS 10, diesmal die Version 10.2 via Update over the Air auf den Markt.  Für das iPad ist das Update ganz 339 MB groß.

Update Informationen laut Apple:

Mit iOS 10.2 werden neue Funktionen eingeführt, wie z. B. die TV-App (nur USA), die ein neues und vereinheitlichtes Nutzererlebnis beim Zugriff auf TV-Sendungen und Filme aus verschiedenen Video-Apps bietet. Die Emojis haben ein hübsches und detaillierteres neues Design.

Außerdem wurden über 100 neue Emojis hinzugefügt, u. a. in den Kategorien „Gesichter“, „Essen“, „Tiere“, „Sport“ und „Berufe“. Dieses Update enthält auch Verbesserungen bei der Stabilität sowie Fehlerbehebungen.

iOS 10.2 Update

Wieder ein großes Update für iPad, iPhone & Co. von Apple.

TV

  • Verwende „Up Next“, um die Wiedergabe deiner aktuellen Filme und TV-Sendungen dort fortzusetzen, wo du aufgehört hast.
  • Hol dir Empfehlungen für neue Filme und TV-Sendungen mit „Watch Now“.
  • Entdecke neue Apps und die allerneusten iTunes-Veröffentlichungen im Store.
  • Greife über die Mediathek auf deine iTunes-Käufe und Leihobjekte zu.

Emojis

  • Hübsche Emojis mit neuem, detaillierterem Design.
  • Über 100 neue Emojis, u. a. in den Kategorien „Gesichter“, „Essen“, „Tiere“, „Sport“ und „Berufe“.

Fotos

  • Verbessert die Stabilisierung und bietet eine schnellere Bildrate für Live Photos.
  • Verbessert die Genauigkeit beim Gruppieren ähnlicher Fotos von derselben Person im Album „Personen“.
  • Ein Problem, bei dem „Andenken“ aus Fotos von Bildschirmaufnahmen, Whiteboards oder Rechnungen erstellt wurden, wurde behoben.
  • Ein Problem, bei dem die Kamera des iPhone 7 Plus nach dem Wechsel von „Aufnahmen“ im Zoommodus blieb, wurde behoben.
  • Zusätzliche Unterstützung für digitale Kameras mit RAW-Format.

Nachrichten

  • Neue Hintergrundeffekte „Herz“ und „Funkenregen“ in „Nachrichten“.
  • Ein Problem mit der Tastaturanzeige in „Nachrichten“ wurde behoben.

Musik

  • Für Zugriff auf „Zufällig“, „Wiederholen“ und „Nächste Titel“ streiche im Bildschirm „Aktueller Titel“ einfach nach oben.
  • Wähle aus, wie Playlists, Alben und Titel in der Mediathek sortiert werden sollen.

News

  • Gesicherte Storys erscheinen jetzt im neuen Abschnitt „Saved“.
  • Die besten kostenpflichtigen Storys von deinen abonnierten Kanälen erscheinen jetzt in einem eigenen Abschnitt in „For You“.
  • Streiche beim Lesen einfach nach links oder tippe auf „Next Story“, um den nächsten Artikel anzuzeigen.

Mail

  • Ein Problem, bei dem das Menü „Bewegen“ nach Ablegen einer E-Mail-Nachricht weiter angezeigt wurde, wurde behoben.
  • Ein Problem in Mail mit dem Aktivieren von „Kopieren und Einfügen“ durch langes Drücken wurde behoben.
  • Ein Problem, bei dem nach Löschen einer Mail-Konversation eine falsche E-Mail-Nachricht ausgewählt wurde, wurde behoben.

Bedienungshilfe

  • Unterstützung für BraillePen14 in VoiceOver
  • Ein Problem mit dem plötzlichen Wechseln der Brailleschrifttabelle in VoiceOver wurde behoben.
  • Ein Problem mit der Verfügbarkeit der verbesserten Siri-Stimmen in VoiceOver wurde behoben.
  • Ein Problem beim Sortieren von Listenobjekten in VoiceOver wurde behoben.
  • Ein Problem mit dem Löschen von Voicemails mit der Schaltersteuerung wurde behoben.

Andere Verbesserungen und Fehlerbehebungen

  • Weitere Unterstützung für Mitteilungen von HomeKit-Geräten wie Sensoren für Fensterschutz, Anwesenheit, Bewegung, Fenster/Türen, Rauch, Kohlenmonoxid und Wasserlecks.
  • Weitere Unterstützung für Mitteilungen von HomeKit-Geräten, wenn für diese Softwareupdates verfügbar sind.
  • Verbesserte Bluetooth-Leistung und -Verbindungen mit Zubehör von Drittanbietern.
  • Ein Problem mit der Bildschärfe bei FaceTime-Videoanrufen wurde behoben.
  • Ein Problem mit dem Bildformat und der Ausrichtung bei FaceTime-Videoanrufen wurde behoben.
  • Ein Problem mit der Wiedergabe von Visual Voicemail-Nachrichten wurde behoben.
  • Ein Problem in Safari Reader wurde behoben, bei dem Artikel als leere Seiten geöffnet wurden.
  • Ein Problem wurde behoben, bei dem Safari nach dem „Als-Gelesen-Markieren“ eines Objekts in der Leseliste plötzlich beendet wurde.
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Praxiswissen TYPO3 CMS 7 – Meyer & Helmich, O’Reilly Verlag

TYPO3 CMS Praxiswissen O'Reilly basics

Nunmehr in 8. Auflage 2016 ist das schon als Standardwerk zu bezeichnende Buch von Robert Meyer und Martin Helmich Praxiswissen TYPO3 CMS 7 aus der o’reillys basics Reihe erschienen.

Bewährte Struktur und Qualität setzt sich durch

Genau vor drei Jahren haben wir von TechNews4U die 6. Auflage dieses Werkes rezensiert, damals noch zur Version 6.0 von TYPO3. Wer nochmal reinlesen möchte findet hier die Rezension zur 6. Auflage von Robert Meyer.

Seitdem hat sich bei dem äußerst beliebten und sehr mächtigen CMS TYPO3 viel getan. TYPO3 ist mittlerweile bei Version 7.6 angelangt und hat natürlich in diesem Entwicklungszyklus einige funktionelle und technische Veränderungen erfahren. So haben sich auch die Autoren zu einer umfassenden Überarbeitung des Werkes entschlossen, ohne das bewährte Konzept aus durchgehenden Praxisbeispielen, Tipps und Beispielsskripte aufzugeben.

Klares Konzept  | Klare Strukturen

Wie bereits in der sechsten Auflage bleiben die Autoren bei ihrem bewährten Konzept im Hinblick auf den Aufbau des Buches. Nunmehr befasst sich das Buch mit der LTS-Version 7.6 von TYPO3. Wir

Das Buch ist wie gewohnt gut strukturiert und lässt sich in die nachfolgenden Hauptkategorien gliedern.

I. TYPO3 installieren

Nach einer kurzen Einführung Hinweis zur Aktualisierung von Typo drei auf die Version 7.6 geht es sofort in medias res nämlich in die unterschiedlichen Arten wie man TYPO3 installiert.

Neben den Anforderungen an den Server und das Betriebssystem beschreiben die Autoren die Testinstallation per Docker, ein bereits packetiertes TYPO3 (Containervirtualisierung) zur leichten automatisierten Installation.

Wer lieber selbst Hand anlegen und TYPO3 manuell installieren möchte, der wird in diesem Kapitel die notwendigen Hinweise finden. Hier erkennt man bereits die hohe Qualifikation und lange Erfahrung der Autoren mit TYPO3. Tipps, mögliche Fehlermeldungen und Support erhält man auf den Seiten zur manuellen Installation. Auch auch den Einsatz des Install-Tools wird ausführlich beschrieben und mit zahlreichen Bildern und Hinweisen unterstützt.

Nach dem Installationsvorgang befassen sich die nächsten beiden Kapitel mit dem TYPO3 Backend und den ersten Schritten zur Anlage einer ersten Seite. Dabei erläutern die Autoren die immer wieder vorkommenden Begriffe und führen den Beginner – optimal unterstützt durch zahlreiche Bilder und Screens – durch die Anlage der ersten TYPO3 Seite.

TYPO3- erste Seite anlegen

TYPO3- erste Seite anlegen

Damit ist man schon recht schnell bei einer funktionierenden TYPO3 Installation, die man nun im folgenden weiter ausbauen und entwickeln wird.

II. TypoScript und Templates verstehen

Die folgenden Kapitel befassen sich mit  TypoScript und Templates. Beides ist für den Einsteiger nicht ganz einfach und selbsterklärend, ist TypoScript doch keine Programmiersprache oder gar Skriptsprache, sondern eine Konfigurationssprache, die dazu dient TYPO3 „zu erklären“ wie es aus den CMS-Inhalten die Dokumente (HTML-Dateien) generieren soll.

Dies schaffen die Autoren durch eine geschickte Abstraktion des eigentlichen Themas. Danach geht es weiter mit den TYPO3Script-Templates den den geralisierten Umgang mit TypoScript und der damit standardisierten Verwendung für alle zukünftigen Webseiten der TYPO3 Installation. Die folgenden zwei Kapitel befassen sich dann detailliert und ausführlich mit weiteren Features rund um TypoScript, nämlich v.a. mit der dynamischen Einbindung und Generierung von Grafiken sowie Menüs. Auch dies ist trotz des recht schwierigen Kontextes wirklich gut und verständlich erklärt.

III. Inhalte darstellen

In den nun folgenden Kapiteln wird es dann viel konkreter und praxisnäher, denn dann beginnt die Erstellung von Inhalten und deren Ausgabe. Step by step beginnt man die als Redakteur eingegebenen Inhalte zu formatieren und entsprechend via TYPO3 als Webinhalte auszugeben. Besondere Erweiterungen wie bspw. Mehrsprachigkeit, Sitemaps und die Integration von bestehenden Erweiterungen wie spezielle News-Plugins werden behandelt.

Zuletzt kann der Leser sich an das Schreiben einer eigenen Erweiterung machen. Hier geht es dann aber schon knietief in das Coden per PHP, das man schon einigermaßen beherrschen sollte. Leider findet man das von den Autoren empfohlene Buch Einführung in PHP 5  von David Sklar nicht (mehr) auf der Verlagswebseite von O’Reilly. Dies mag daran liegen, dass das Werk bereits aus dem Jahr 2004 ist und wir mittlerweile bei PHP 7 angelangt sind.

Man findet es jedoch weiterhin u.a. bei einem der großen Online-Händlern im Netz.

Auf der englischsprachigen Seite von O’Reilly findet man allerdings bereits die neueste Auflage bzw. Das überarbeitete und an PHP 7 angepasste Werk Learning PHP von David Sklar.

Aber es gibt für den Einstieg in PHP zahlreiche andere Werke zu dem Themenkomplex PHP auch auf der deutschsprachigen Webseite des O’Reilly Verlages. Einfach mal diesem Link folgen. Eines davon werden wir sicher zeitnah auch hier einmal näher betrachten.

IV. Benutzverwaltung und Tipps

Zuletzt wird das nicht ganz unwichtige Thema der Benutzerverwaltung und Konfiguration auf knapp 30 Seiten ausführlich beschrieben. Somit stehen den Nutzern im täglichen (Redaktions-)Alltag nur die für ihre Arbeit notwendigen Funktionen und Einstellungen zur Verfügung. Da dies wie wir finden mit der wichtigste Teil auch für einen Admin ist, hätten wir die etwas frühere Behandlung des Themas in diesem Buch für vorteilhaft gefunden. Warum dieser Komplex fast am Ende des Buches erst behandelt wird, hat sich uns nicht ganz erschlossen.

Am Ende findet man dann noch äußerst hilfreiche Tipps & Tricks wie bspw. das Vorgehen bei einem Versionsupdate von TYPO3 oder was man machen kann / muss, wenn man das Backend-Passwort vergessen hat.

Fazit – Gutes noch besser gemacht!

Das Buch hat uns bereits in der Vorauflage überzeugt. Durch die Anpassung auf die neueste Version von TYPO3 CMS 7 LT ist es wieder auf Stand und damit absolut für diejenigenem zu empfehlen, die sich mit TYPO3 das erste Mal oder auch vertieft befassen wollen.

Das Buch richtet sich laut Verlagswebseite an TYPO3-Einsteiger,
Webentwickler und Quereinsteiger mit HTML-Kenntnissen.

Ergänzt wird das Buch durch Beispieldateien und die im Buch verwendeneten Codes. Dies erreicht der Leser über einen speziellen Download-Bereich auf der Seite des Verlages.

Alles rund ums Buch

Robert Meyer / Martin Helmich
Praxiswissen TYPO3 CMS 7 LTS
8., aktualisierte Auflage
Mai 2016, 448 Seiten, Broschur
O´Reilly
ISBN Print: 978-3-96009-024-3
ISBN PDF: 978-3-96010-042-3
ISBN ePub: 978-3-96010-043-0
ISBN Mobi: 978-3-96010-044-7

Zielgruppe
TYPO3-Einsteiger
Webentwickler
Quereinsteiger mit HTML-Kenntnissen

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